Flughafen Dresden: Rettungskräfte probten Ernstfall an brennendem Flugzeug

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Foto: Flughafen Dresden GmbH, Michael Weimer

Sirenen, Blaulicht, Feuer: Am Flughafen Dresden International wurde am 3. September ein Flugzeugunfall simuliert. Bei der Notfallübung „Lilienthal 2011“ probte die Flughafen-Feuerwehr gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Dresden, Freiwilligen Feuerwehren aus Dresden (Klotzsche, Langebrück, Weixdorf, Hellerau, Wilschdorf), der Bundespolizei und vielen Helfern den Ernstfall. Rund 150 Einsatzkräfte waren beteiligt. Laut den Richtlinien der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO ist der Flughafen verpflichtet, in einem Abstand von höchstens zwei Jahren Notfallübungen durchzuführen.

Das Szenario: Ein Frachtflugzeug startet zu einem Testflug. An Bord sind acht
Techniker und zehn Tonnen Kraftstoff. Nachdem im linken Triebwerk Feuer ausbricht,
lässt der Pilot über den Tower „Full Emergency“ (Landesicherung mit zu
erwartendem Flugunfall) ausrufen. Bei der Notlandung explodiert das linke Triebwerk,
wodurch Tragfläche und Hauptfahrwerk stark beschädigt werden. Das Flugzeug kippt zur
Seite weg, rutscht unkontrolliert von der Landebahn und kommt erst auf der
Vorfeldfläche „Ramp 2“ zum Liegen. Der Tower ruft „Aircraft
Accident“ (Flugunfall) aus. Die Rettungskräfte rücken an, um Insassen zu
befreien, Brände zu bekämpfen und auslaufenden Treibstoff aufzufangen.

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Die Notfallübung „Lilienthal 2011“ sollte die Zusammenarbeit und das
richtige Handeln der Einsatzkräfte bei Versorgung und Transport der Verletzten
trainieren. So kann das Risiko für Opfer und Helfer im Katastrophenfall minimiert
werden. Außerdem wurden die gültigen Alarm- und Einsatzpläne überprüft sowie die
Koordination der verschiedenen Fachdienste und Führungsebenen am Flughafen getestet.

Quelle: PM Flughafen Dresden

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