Flughafen Berlin-Schönefeld: Ameisensäurehaltiges Wasser nach Leck ausgetreten

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Foto: Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat nach einem am Montag entdeckten Leck bei der Abwasserbeseitigung am Flughafen Schönefeld alle notwendigen Sicherungsmaßnahmen ergriffen. Seitdem tritt kein ameisensäurehaltiges Wasser mehr aus dem Flughafengelände aus.

Anwohner hatten am Montag, den 30. April 2018 unangenehmen Geruch bemerkt und die Polizei alarmiert. Auf Grund einer defekten Dichtung an einem Abwasserschieber konnten kurzfristig geringe Mengen ameisensäurehaltiges Wasser, das bei der Flächen- und Flugzeugenteisung anfällt, vom Flughafengelände in das naheliegende Rotberg-Becken gelangen.

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Der Schutz der weiteren Tier- und Pflanzenwelt im Flughafenumfeld hat für die FBB oberste Priorität. Ralph Struck, Leiter Facility Management bei der FBB: „Wir haben den Wasser- und Bodenverband „Dahme-Notte“ beauftragt, die Fische zu beseitigen. Die Kosten dafür trägt die Flughafengesellschaft.“ Struck unterstreicht, dass von den toten Fischen keine Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt ausgehe. „Weitere Umweltschäden können wir ausschließen“, so Struck weiter.

Ob das ausgetretene Wasser die alleinige Ursache für das Fischsterben war, prüft nun die zuständige Untere Wasserbehörde. Die Flughafengesellschaft hat dieser sämtliche Messwerte und einen detaillierten Abschlussbericht zur Verfügung gestellt.

Quelle: PM FBB

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