FedEx will den Flughafen Münster-Osnabrück kaufen

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FedEx fliegt bevorzugt mit der B777 –  Foto: Bildarchiv Boeing

Schon im Dezember gab es erste die Gerüchte, dass der Flughafen Münster/Osnabrück zu einem Frachtdrehkreuz ausgebaut werden soll. Jetzt verdichten sich genau diese Gerüchte.

Aktuell sollen Verhandlungen mit dem US-Frachtunternehmen FedEx geführt werden. Die Westfälischen Nachrichten berichten über einen möglichen Einstieg des Frachtexperten beim FMO. Die Zeitung hat nach eigenen Angaben aus gut informierten Kreisen erfahren, dass derzeit geführten Verhandlungen über eine Agentur laufen. Der Aufsichtsrat habe die Agentur beauftragt.

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FedEx könnte bis zu 75 Prozent des Airports kaufen. Die restlichen 25 Prozent sollen weiterhin bei den kommunalen Trägern bleiben, berichtet die Zeitung.

Der Flughafen weist die Spekulationen zurück. FMO-Pressesprecher Andres Heinemann sagte der Zeitung: „Da wissen Sie mehr als ich“.

Die Hauptgesellschafter des Flughafens Münster/Osnabrück sind die Stadtwerke Münster (35%), der Kreis Steinfurt (30%), die Stadt Osnabrück (17%), die Stadt Greven (5,9%) sowie die Landkreise Osnabrück (5%) und Warendorf (2,4%).

Die Passagierzahlen befinden sich seit Jahren im Sinkflug. Seit 2012 werden jährlich weniger als eine Million Fluggäste am FMO gezählt, 2015 haben 820.000 Passagiere den Airport genutzt.

Aufgrund der sinkenden Zahlen haben sich die Gesellschafter im Dezember für einen neuen Geschäftsführer entschieden. Der Vertrag mit Geschäftsführer Gerd Stöwer wurde nicht über 2016 hinaus verlängert.

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