EU-Kommission gibt grünes Licht: Ryanair kann Laudamotion übernehmen

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Foto: Simon Pannock

Ryanair begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, die geplante Übernahme von 75 Prozent an der österreichischen Fluggesellschaft Laudamotion zu genehmigen (Ryanair hält derzeit 24,9 Prozent).

Ryanair ist die Partnerschaft mit Niki Lauda eingegangen, um den Verbrauchern mehr Wettbewerb, günstigere Preise und eine größere Angebotsvielfalt in Österreich, Deutschland und Spanien, wo Laudamotion aktuell die meisten Services hat, anzubieten, teilte die Airline mit. Weiter heißt es in der Pressemitteilung: Jedoch ist Laudamotion derzeit vom Vorgehen der Lufthansa bedroht, die versucht, neun Flugzeuge, die die Lufthansa als Auflage durch die EU-Kommission an Laudamotion für die Wiederaufnahme des Betriebs zur Verfügung stellen musste, wieder abzuführen.

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Dies ist die jüngste aus einer Reihe an Bestrebungen der Lufthansa (aus Sicht von Ryanair), Laudamotion zu destabilisieren und zu schaden:

* Lufthansa hat versäumt, zwei der elf Flugzeuge, die sie gemäß der Entscheidung der EU-Wettbewerbskommission für die Übernahme von Air Berlin hätten übergeben müssen, zu liefern.
* Die Auslieferung einiger Flugzeuge, zu der Lufthansa sich verpflichtet hat, verzögert sich bis nach der Sommersaison 2018, was die Möglichkeiten von Laudamotion weiter einschränkt, Slots zu bedienen und Flüge sowie Services für den Sommerflugplan 2018 anzubieten.
* Laudamotion ist nur durch das Wet-Leasen von 10 B737-Flugzeugen von Ryanair in der Lage, eine Flotte von 19 Flugzeugen im Sommer 2018 zu bedienen.
* Die Lufthansa Group verzögert die Zahlung von mehr als 1,5 Millionen Euro an Wet-Lease-Gebühren, die Laudamotion für Flüge, die sie im März, April und Mai für die Lufthansa bedient haben, zustehen.

Ryanair bekennt sich weiterhin dazu, durch diese Investition in Laudamotion den Wettbewerb und die Angebotsvielfalt auf dem österreichischen, deutschen und spanischen Markt zu erhöhen. Darüber hinaus hat Ryanair die Wettbewerbsbehörden dazu aufgerufen, dem wiederholten Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Lufthansa Einhalt zu gebieten, der dem Wettbewerb und den Verbrauchern schadet.

Juliusz Komorek, Chief Legal & Regulatory Officer von Ryanair, sagte dazu:

„Wir begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission, die geplante Übernahme von 75 Prozent der Anteile an Laudamotion durch Ryanair zu genehmigen. Ryanair bekennt sich weiterhin dazu, in den Märkten Österreich, Deutschland und Spanien durch unsere Investition in Laudamotion mehr Wettbewerb, Angebotsvielfalt und günstige Preise zu ermöglichen. Wir fordern die EU-Wettbewerbskommission auf, Maßnahmen zu ergreifen und weitere Versuche der Lufthansa zu unterbinden, den Wettbewerb durch verbraucherfeindliches Verhalten zu beeinträchtigen.“

Quelle: PM Ryanair

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