Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) appelliert an die Vernunft

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BDL Präsident Klaus-Peter Siegloch – Foto: BDL

Wenn die Luftfahrt beinahe im Wochenrhythmus mal von den Piloten, mal von verdi bestreikt wird und allein in dieser Woche eine halbe Million Reisende davon betroffen sind, dann hat das mit Verhältnismäßigkeit der Mittel nichts mehr zu tun.

„Im beinharten internationalen Wettbewerb kämpfen die deutschen Fluggesellschaften um das Vertrauen der Kunden, das sie dringend brauchen, um am Markt bestehen zu können“, erklärt Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. „Wie im Koalitionsvertrag versprochen muss nun die Politik handeln und Rahmenbedingungen schaffen, damit künftig wieder mehr das Prinzip der Tarifeinheit gilt.“

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Das Streikrecht stellt niemand in Frage. Aber es darf die Vernunft nicht abhanden kommen und das Gesamtziel des Erhalt eines starken Luftverkehrsstandort Deutschlands nicht aus den Augen verloren werden: nicht nur für Urlauber und Geschäftsreisende, sondern auch für eine gute internationale Vernetzung und viele Arbeitsplätze am Standort des Exportweltmeisters Deutschland, erklärt Siegloch.

Ermutigend ist, wie die gute Organisation der Airlines und Flughäfen und die Besonnenheit der Passagiere ein Reisechaos in diesen Tagen vermieden haben.

Quelle: PM BDL

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