Breaking News: Air Baltic ist pleite – CEO Flick kämpft gegen Lettland

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Air Baltic Q400 Foto: Bildarchiv Air Baltic

David gegen Goliath und Air Baltic ist pleite. So könnte man den derzeitigen Kampf der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic beschreiben. Die Airline benötigt dringend frisches Kapital. Die Rede ist von rund 84 Millionen Euro. Doch der lettische Staat fordert als größter Anteilseigner den sofortigen rausschmiss von CEO Bertolt Flick. Der CEO ist unterdessen in seine Heimat, nach Deutschland zurückgekehrt und leitet die Geschäfte von Berlin aus.
Seit Monaten befindet sich Flick mit dem lettischen Staat in einem Kampf. Ihm wird Missmanagement vorgeworfen. Flick dagegen beschuldigt den Staat ausspioniert zu werden. Handygespräche z.B. würden abgehört werden, so Flick auf einer Pressekonferenz im Juni.
Lettland hält aktuell 52,6 Prozent von Air Baltic, 47,2 Prozent gehören Flick, der nach eigenen Aussagen den Staatsanteil jederzeit übernehmen würde.

Im vergangenen Jahr hat Air Baltic einen Verlust von 50 Millionen Euro eingefahren. Sollte in den nächsten Monaten kein frisches Kapital fließen, so ist davon auszugehen dass der Flugbetrieb eingestellt wird.

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Link:  Video von der Pressekonferenz im Juni. Flick beschuldigt lettischen Staat.

 

-SP

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