Berliner Flughäfen gehen in Kurzarbeit – Geld wird aufgestockt

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Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Die Coronakrise hat innerhalb weniger Wochen dazu geführt, dass der Flugbetrieb in der Hauptstadtregion zu über 90 Prozent eingebrochen ist. Angesichts dieser dramatischen Situation hat die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) am Dienstag gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung zur Einführung von Kurzarbeit für ihre rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Airports in Tegel und Schönefeld abgeschlossen, um Entlassungen durch eine Reduzierung der Arbeitszeit zu vermeiden. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt beim zuständigen Arbeitsamt gestellt.
Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurde zudem beschlossen, dass das gesetzliche Kurzarbeitergeld durch die FBB aufgestockt wird und demnach 80 Prozent des Nettoentgelts beträgt. Bei Alleinerziehenden wird auf 90 Prozent des Nettoentgelts aufgestockt.

Die Regelung zur Kurzarbeit tritt bis auf Weiteres in Kraft, sobald der Antrag vom Arbeitsamt genehmigt ist.

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Claudia Heinrich, Vorsitzende des FBB-Betriebsrates: „Es geht uns gemeinsam darum, in der schweren Zeit die Kolleginnen und Kollegen gesundheitlich vor dem Virus zu schützen, sie finanziell abzusichern und die Arbeitsplätze für die Zukunft zu erhalten.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben mit der heute unterzeichneten Betriebsvereinbarung einen guten, solidarischen Rahmen für die nächste Zeit vereinbart. Wir müssen jetzt flexibel agieren können und haben die Aufgabe, in den kommenden Wochen und Monaten für eine stabile Grundversorgung der Hauptstadtregion zu sorgen. Als eine der wichtigsten Infrastrukturen wird auf uns als Flughafenbetreiber viel Verantwortung liegen, wenn die Wirtschaft nach dieser großen weltweiten Krise langsam wieder Tritt fasst.“

Quelle: PM FBB

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