Aus Zwischenstopp wird Asylantrag – Lücke im System

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Foto: Simon Pannock

Das Innenministerium hat einen Berater der Bundespolizei nach Georgien geschickt. Der Beamte soll laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ Airlines am Flughafen Tiflis unterstützen, die Einreise möglicher Asylsuchender nach Deutschland zu verhindern. Hintergrund ist den Angaben zufolge die hohe Zahl ägyptischer Asylsuchender auf deutschen Flughäfen. Ägypter können ohne Visum nach Georgien einreisen und von dort einen Weiterflug mit Zwischenstopp in Deutschland buchen, den sie für einen Asylantrag nutzen. Seit Mai dieses Jahres sollen so mehr als 1.500 Ägypter eingereist sein. „Da sie über gültige Reisedokumente verfügen, erweisen sich konkrete Maßnahmen zur Verhinderung ihrer Einreise aus rechtlichen Gründen als problematisch“, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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