aireg begrüßt neues Mitglied aus Schleswig-Holstein

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Foto: airportzentrale.de

aireg und seine Mitglieder freuen sich über den jüngsten Mitgliederzuwachs durch das Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein. Die schleswig-holsteinische Landesregierung unterstreicht mit dieser strategischen Entscheidung den politischen Willen bei der Nutzung erneuerbarer Energien und deren Umsetzung in die Mobilitätspraxis.

Zum Strauß vielversprechender Technologiepfade für die Herstellung alternativer Flugkraftstoffe für die Luftfahrt gehören Power-to-Liquid (PtL) oder Biomass-to-Liquid, beispielsweise aus Algenkulturen . Diese Technologien ebnen den Weg hin zu einem CO2-neutralen Luftverkehr und werden damit einen wichtigen Beitrag für eine CO2-neutrale Volkswirtschaft leisten. Damit ein auf dieser Basis produzierter Flugkraftstoff für die Luftfahrt technisch und wettbewerbsfähig verfügbar gemacht werden kann, sind weitere umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen erforderlich. Vom Land Schleswig-Holstein erhoffen wir uns den nötigen politischen Rückenwind.

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Der Vorstandsvorsitzende von aireg Siegfried Knecht zeigt sich hoch erfreut: „Schleswig-Holstein ist mit seiner Windenergieproduktion ein zukünftiger wichtiger Akteur und Partner für die Herstellung nachhaltiger Flugkraftstoffe. PtL kann eine zentrale Rolle bei der globalen Versorgung mit erneuerbaren Brenn-, Kraft- und Rohstoffen und für einen internationalen regenerativen Energiemarkt darstellen. Gemeinsam wollen wir die Technologiereife befördern und der PtL-Technik in der Breite zur Markt­einführung verhelfen. Mit der Industrialisierung und Markteinführung PtL-basierten Kerosins wird dem Luftverkehr ein CO2-neutraler Versorgungspfad zur Verfügung stehen.

Zum Beitritt bei aireg erklärt Wirtschaftsminister Reinhard Meyer: „Schleswig-Holstein ist reich an erneuerbaren Energiequellen. Der Ausbau dieser Energien ist angesichts knapper werdender fossiler Ressourcen und vor dem Hintergrund des Klimawandels eine Notwendigkeit, andererseits auch eine große Chance für unsere regionale Wirtschaft. Mit unserem Beitritt zu aireg erhoffen wir uns unter anderem neue Impulse für die Produktion nachhaltiger Flugkraftstoffe in unserem Land.“

Quelle: PM aireg

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