airberlin von Problemen beim Hauptstadtflughafen überrascht

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(v.l.n.r.): airberlin CEO Hartmut Mehdorn und Flughafenchef Prof. Dr. Rainer Schwarz vor dem airberlin Airbus A330 im BER-Design Foto: Bildarchiv airberlin

Der wichtigste Großkunde des neuen Hauptstadtflughafens, Air Berlin, erfuhr erst durch Medienberichte am Dienstagvormittag vergangener Woche von der Verschiebung des Eröffnungstermins am 3. Juni. „Natürlich waren wir überrascht und enttäuscht. Uns wurde immer versichert, dass alles glatt gehe“, sagte Airline-Chef Hartmut Mehdorn in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Zuletzt sei dies erst wenige Tage zuvor der Fall gewesen. Die geplatzte Einweihung des Flughafens sei eine „Riesenblamage“, die „ganze Welt“ lache sich darüber „kaputt“. Der frühere Bahn-Chef fordert von der Flughafengesellschaft mehr Mitspracherechte und plädiert einmal mehr für eine Inbetriebnahme des Airports zum Start des Winterflugplans Ende Oktober. Gleichzeitig übt er Kritik an den Verantwortlichen. „Mit Ruhm hat sich keiner bekleckert“, so Mehdorn. Demonstrativ in Schutz nimmt Mehdorn dagegen seinen Vorgänger Joachim Hunold. „Er hat diese Airline aufgebaut, lobt der Ex-Bahn-Chef den Air-Berlin-Gründer, „kennt den Markt und die Branche, und wir können von einem Know-how profitieren“.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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